LOTTE TOBISCH "Ich bin doch nur ein altes Zirkuspferd"

5. Februar 2018, 17:24 Uhr Wiener Opernball"Der Lugner is' a Wurschtel" Lotte Tobisch in ihrer Wohnung, in der sie seit sechs Jahrzehnten lebt. Ihr Blick fällt von dort direkt auf den Eingang der Staatsoper. Lotte Tobisch, 91, wohnt nicht nur direkt neben der Wiener Staatsoper. Sie hat auch 15 Jahre lang den Opernball organisiert. Ein Gespräch über Brillanz, Stolz und weibliche Emanzipation. Interview von Martin Zips Wenn sich an diesem Donnerstag die Prominenz wieder zum Wiener Opernball trifft, wird Lotte Tobisch, 91, nicht weit weg sein. Von ihrer Wohnung am Opernring aus, in der sie seit 57Jahren lebt, kann Tobisch das Getümmel auf dem roten Teppich vor der Staatsoper genau beobachten. 1

In Gedenken: ROGER WILLEMSEN

Roger Willemsen: "Gott ist mein Vorbild" Im Internet plaudert Roger Willemsen freimütig über seine sexuellen Erfahrungen. Warum nur? Ein Gespräch über Bordellbesuche, Bücherklau und Bildung Von Anna Kemper 29. Juli 2008, 10:40 Uhr Roger Willemsen studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn, Florenz, München und Wien © Jens Kalaene/dpa Roger Willemsen kann nicht kochen. "Entweder ich lasse mich bekochen, oder ich esse Wackersteine", sagt er und freut sich über den Bohneneintopf in der Bonner Mensa. "Gegen Gebühren!" steht daneben auf den Tisch gekritzelt. "Toll, polysemantisch!", sagt er. Willemsen ist in Bonn aufgewachsen und verbrachte die ersten Semester an der Universi

STIMMEN

LOTTE TOBISCH ,Schauen Sie, Etikette hat den Beigeschmack von blödsinnigem, sinnlosem Getue. Das ist es natürlich nicht. Nein, gemeint ist einfach ein halbwegs ordentliches Benehmen. Denn wenn jeder, wie es jetzt vielfach üblich ist, pardon, wenn ich das sage, dem andern mit dem nackten Arsch ins Gesicht fährt, das ist ja kein Umgang. Also dann schaut die Welt so aus, wie sie beim Trump ausschaut. Und das wollen wir doch nicht.' http://www.deutschlandfunk.de/wiener-etikette-5-5-nicht-immer-so-lange-analysieren-bis.795.de.html?dram:article_id=409860 , Und diese Art von heiligen Zorn (Anmerkung: nicht der Jähzorn Frau Tobischs*), den hab ich durchaus, der äußert sich nicht mit am Tisch hauen,

MEHR UTOPIE WAGEN Interview RDP

http://taz.de/Zukunftsgespraeche/!165863/ taz FUTURZWEI: Wo ist vorn, Richard David Precht? Richard David Precht: Wäre leichter gewesen zu beantworten, wo vorn nicht ist. Das kann ja jeder. Okay. Der Motor des Fortschritts ist die Technik, das kann man schon mal sicher sagen. Alles, was gegenwärtig als zukünftig oder vorn empfunden wird, ist abhängig von technischem Fortschritt und wird nicht von Intellektuellen oder einer sozialen Bewegung gedacht. Und die Utopien? Man muss den Verdacht hegen, dass auch die Utopien künftig von den Googles ausgedacht werden. Google ist längst klar, dass die technischen Umwälzungen zu sozialen Verwerfungen führen werden, also wird einer von den vier apokalypt

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